Deutschland wird immer älter. Zwischenzeitlich haben die geburtenstarken Nachkriegsjahrgänge das Rentenalter erreicht und genießen die neue Freiheit der sogenannten dritten Lebensphase. Die rüstigen jungen Alten prägen das Bild in der Öffentlichkeit, werden als Wähler- und Verbrauchergruppe umworben und sind gefragt, sich nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben für die Gesellschaft und das Gemeinwohl ehrenamtlich zu engagieren. Viele können so dem Älterwerden durchaus positive Seiten abgewinnen.
Trotzdem bleiben mit zunehmendem Alter Einschränkungen und Gebrechen nicht aus.
Besonders in der vierten Lebensphase, der Phase der Hochaltrigkeit - jenseits der achtzig - steigt der Bedarf an Unterstützung und Hilfe. Dann ist es von Vorteil, wenn man weiß, wo und von wem man welche Hilfe bekommen kann. Dabei ist es gar nicht so einfach, den Überblick über Unterstützungsleistungen und Angebote zu behalten.
Deshalb hat die Kirchliche Sozialstation Oberes Wiesental Dienste, Einrichtungen, Organisationen und Gruppierungen, die in ihrem Einzugsgebiet ältere Menschen unterstützen, eingeladen, sich bei einem „Seniorentag für das Obere Wiesental“ vorzustellen und zu präsentieren. Die Palette reicht dabei von niederschwelligen Hilfen zur Bewältigung des Alltags über den Hausnotruf, die Beratung im Umgang mit dem Handy, die Begleitung zum Arzt oder Essen auf Rädern bis hin zur Tages- Kurzzeit oder Dauerpflege. Nicht zu unterschätzen ist dabei auch die Möglichkeit, die Menschen kennenzulernen, die hinter den Organisationen stehen, um im Falle eines Falles kurze Wege zur schnellen Hilfe zu haben.
Alle Interessierten - insbesondere der älteren Generation - aber auch deren Familien und Angehörige sind herzlich eingeladen, sich am Samstag, den 03. Oktober 2026 von 13 bis 17 Uhr im Bürgersaal in Schönau (Bifangstraße 1) zu informieren und sich selbst ein Bild von der Vielfalt der Angebote zu machen. Bei Kaffee und Kuchen erwarten Sie wertvolle Informationen und sicher interessante Begegnungen und Gespräche.